Was ist ein Dojo?

Das Dojo ist der Ort der Übung des Weges. Wenn man das Dojo betritt, um Zazen zu üben, gibt es nur noch die Konzentration HIER und JETZT.

Man geht zu seinem Platz, drückt durch das Zusammenlegen der Hände vor dem Gesicht (gasshô) seinen Respekt und Dank aus gegenüber den Anderen, setzt sich auf sein Kissen und beginnt mit Zazen.

Im Dojo gibt es keine Gegensätze von Geschlecht und Rasse, von groß und klein, intelligent und dumm - es gibt nur die Zazen - Haltung und die gemeinsame Anstrengung. Im Dojo ist es nicht wichtig der Erste zu sein oder sich von den Anderen abheben zu wollen. Man ist allein und doch mit den Anderen zusammen.

Unbewußt, natürlich, von selbst kann man so die wechselseitige Abhängigkeit aller Dinge untereinander verstehen, durch den Körper, durch unsere eigenen Knochen und Sehnen, mit jeder Körperzelle.